Bei Gelenkverschleiß, Sehnenreizungen und Sportverletzungen bieten wir eine körpereigene, biologische Behandlungsoption an – individuell aufbereitet aus Ihrem eigenen Blut, ganz ohne Fremdstoffe.
Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Ob diese Therapie für Sie infrage kommt, besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen.
Entsteht eine Verletzung, reagiert der Körper mit einer natürlichen Heilungskaskade: Wachstumsfaktoren regen die Regeneration der Zellen an, entzündungslösende Botenstoffe (Zytokine) können Entzündungsprozesse reduzieren.
Die autologe Zelltherapie macht sich dieses körpereigene Potenzial gezielt zunutze. Aus einer geringen Menge Ihres Blutes werden – je nach Beschwerdebild – gezielt Zellen, Wachstumsfaktoren oder entzündungshemmende Signalproteine separiert und konzentriert, um Regenerationsprozesse im geschädigten Gewebe zu unterstützen.
Je nach Diagnose kommt eines von drei aufeinander abgestimmten Verfahren zum Einsatz: PRP, APC oder ACS (mehr dazu weiter unten).
Der gesamte Ablauf findet direkt in unserer Praxis statt – von der Blutentnahme bis zur Injektion.
Wir entnehmen Ihnen eine geringe Menge Blut aus der Armvene – wie bei einer normalen Blutabnahme.
In einem geschlossenen, modernen System wird Ihr Blut automatisiert aufbereitet und die für Ihre Beschwerden passende Therapie separiert.
Ihr individuell aufbereitetes Präparat injizieren wir gezielt in das betroffene Gelenk bzw. die betroffene Struktur. Je nach Befund empfehlen wir in der Regel 3–4 Behandlungen im wöchentlichen Abstand.
Ob diese Therapie für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer individuellen Diagnose ab – wir besprechen das gerne persönlich mit Ihnen.
Gelenkverschleiß im frühen bis mittleren Stadium – als Ergänzung oder Alternative zu Kortison-Injektionen.
Degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke sowie gereizte Nervenwurzeln.
Chronische, hartnäckige Sehnenreizungen am Ellenbogen (Epicondylitis).
Chronische Reizzustände der Achillessehne sowie Plantarfasziitis.
Muskelfaserrisse sowie akute Sehnen- und Bandzerrungen, unterstützend zur Regeneration.
Unterstützend vor und nach gelenkchirurgischen Eingriffen, z. B. Arthroskopien.
Diese Übersicht ersetzt kein persönliches Gespräch: Erst nach vollständiger Diagnostik können wir gemeinsam entscheiden, ob und welches Verfahren für Sie geeignet ist.
Je nach Beschwerdebild wählen wir das passende, individuell aus Ihrem Blut hergestellte Präparat.
Konzentrierte, aus Ihrem Blut gewonnene Zellfraktion – je nach Zusammensetzung besonders geeignet bei akuten Sportverletzungen oder chronischen Sehnenreizungen.
Konzentriertes, körpereigenes Proteinpräparat – eine weitere, individuell einsetzbare Option in unserem Behandlungsspektrum.
Besonders reich an entzündungshemmenden, körpereigenen Botenstoffen – unsere bevorzugte Wahl bei Arthrose und degenerativen Gelenkerkrankungen.
100 % natürlich, biologisch und körpereigen
Risikoarm und gut verträglich
Individuell auf Ihre Beschwerden abgestimmt
Möglich ohne Medikamente oder Operation
Die autologe Zelltherapie ist ein fachlich anerkanntes, seit über 10 Jahren angewandtes Behandlungsverfahren und zählt zu den intensiv erforschten regenerativen Therapiekonzepten in Orthopädie und Sportmedizin.
Gleichzeitig ist die wissenschaftliche Datenlage nicht einheitlich: Die deutsche S3-Leitlinie zur Gonarthrose führt PRP als „Kann-Option“, wenn andere Behandlungen nicht ausreichend wirken. Europäische Fachgesellschaften (ESSKA) bewerten das Verfahren für bestimmte Situationen positiver, während einzelne internationale Leitlinien noch zurückhaltend sind.
Uns ist wichtig, ehrlich mit Ihnen umzugehen: Wir versprechen keine Heilung, sondern besprechen mit Ihnen realistisch, ob diese Therapie in Ihrer individuellen Situation eine sinnvolle Option sein kann.
Die autologe Zelltherapie wird derzeit nicht routinemäßig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten häufig ganz oder teilweise. Wir informieren Sie vor Behandlungsbeginn transparent über die zu erwartenden Kosten und beraten Sie bei Bedarf auch zur Kostenerstattung.
Die Blutentnahme entspricht einer normalen Blutabnahme. Die anschließende Injektion kann je nach betroffener Struktur kurzzeitig ein Druckgefühl oder leichten Schmerz verursachen – wir gehen dabei so schonend wie möglich vor.
Je nach Diagnose empfehlen wir in der Regel eine Serie von 3–4 Injektionen im wöchentlichen Abstand. Den genauen Behandlungsplan besprechen wir individuell mit Ihnen.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten aktuell in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen erstatten häufig ganz oder teilweise – wir beraten Sie hierzu gerne.
Da körpereigenes Material verwendet wird, ist das Verfahren in der Regel gut verträglich. Wie bei jeder Injektion kann es zu einem vorübergehenden Druckgefühl oder selten zu einer lokalen Reizung kommen. Ausführliche Informationen erhalten Sie im persönlichen Aufklärungsgespräch.
Bei akuten Infektionen, bestimmten Blutgerinnungsstörungen, in der Schwangerschaft oder bei bestimmten Tumorerkrankungen ist Zurückhaltung geboten. Ob eine Kontraindikation vorliegt, klären wir im Vorgespräch gemeinsam ab.
Chirurgisch-Unfallchirurgische Praxis Gifhorn · Braunschweiger Str. 91 · 38518 Gifhorn